€ 100.000 für nix

Also für den Papierkorb. Also für ein Konzeptpapier, das bei genauerer Betrachtung der Umstände hinfällig wurde. Hätte ja auch vorher mal mit den unmittelbar Betroffenen gesprochen werden können – aber so konnte die von der Stadt gewollte Versiegelung schon mal schön illustriert werden.

Das entstandene Gutachten ist immerhin frei aufrufbar.

Mit € 100.000/Jahr könnte auch locker eine Vollzeit-Stelle bei der Stadt Wuppertal finanziert werden, die sich um Innenentwicklung kümmert.

Woher bekannt ist, wie teuer so ein Unfug ist? FragDenStaat!

Es ist zu erwarten, dass weitere Konzeptpapiere entstehen werden und ähnlich wertvoll für die Stadt Wuppertal sein werden: jeweils € -100.000

Die mit dem Konzeptpapier bedachte Fläche ist auf der Ratsitzung vom 16.9.24 aus dem Katalog der potenziellen Gewerbeflächen entnommen worden.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „€ 100.000 für nix“

  1. Renate Ortel

    Hallo GrünStadtGrau, ich finde eure Aktionen generell gut, den Bericht von Christoph Ziegler über Bodenversieglung ausgezeichnet. Um so mehr wundert es mich, dass hier kein Wort steht über die unumgängliche Zerstörung des Ökosystems der Königshöhe bzgl. der geplanten BUGA 2031 und die Zustimmung der Ortsgruppen der Naturschutzverbände (bei dezentraler Arbeitsweise BUND, NABU, LNU und Greenpeace) zu diesem umweltfeindlichen Vorhaben, anstatt gemeinsam mit uns Aktivisten:innen dagegen zu kämpfen… Das schließt natürlich auch den alternativlos geplanten, temporären Großparkplatz in Vohwinkel ein, derzeit landwirtschaftlich genutzt, dann versiegelt.
    Renate Ortel
    Freie Aktivistin für Tier-, Natur-, Umwelt-. Klimaschutz

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